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OLYMPOS

Um von Antalya-Finike Fahrbahn nach Olympos zu fahren,
muss man von Ulupınar zur Richtung Ruinen(harabeler) Ortstafel biegen. Die
enge aber wunderschöne Fahrbahn bringt uns bis zum Olymposufer. Um zu den
Ruinen zu kommen, muss man den Fluß überqueren, und ein bißchen auf dem
Strand weitergehen und dann zum Ende des Flußes kommen. Der Pfad neben dem
Fluß wird uns zu den Ruinen bringen.
Olympos wurde im Hellenistischen Zeitalter gegründet.
Dessen Existenz wird uns aus lykischen Münzen aus dem II Jahrhundert v. Chr.
bekannt. Bevo 100 v. Chr., war es einer der größten 6 Staedten mit 3 Stimmen
im Parlament. Im 1.Jahrhundert v. Chr. drangen Piraten zu Olympos und danach
wurde die Stadt von denen besessen.78 v. Chr. hat der römische Kaiser
Servilius Isaurieus die Stadt von den Piraten befreit, und dann die Stadt
erobert. Ab dann war die Stadt eine römische Stadt. Waehrend römischer Zeit
wurde die Stadt berühmt durch das Kult des Hammerschmiedgottes Hephaistos in
Çıralı, wo naturelles Gas brannte.
Man sieht, dass Opramoas aus Rhodiapolis, der uns aus den
Restaurierungsarbeiten fast aller lykischen Staedten bekannt ist, auch in
Olympos viele Gebaeude restauriert und renoviert hat. So wurde dieses
Jahrhundert der Zeitraum, als sich Olympos und dessen Bevölkerung am
wohlsten gefühlt haben. In dem 3. Jahrhundert danach kamen aber die Piraten
wieder zurück nach Olympos. Die Überfaelle der Piraten ließen die reiche und
stolze Stadt wieder in Armut, und spaeter wurde die Stadt immer
bedeutungsloser. Danach bestand Olympos als eine kleine und unnötige Stadt
fort.
Im Mittelalter, als die Ritter von Venedig, Genoa und Rhodos im Mittelmeer
herumgependelt haben, wurde die Stadt auch relativ lebendiger, aber nachdem
die Osmanen die Herrschaft in den Meeren etabliert haben, hat sie wieder an
Bedeutung verloren und im XV. Jahrhundert komplett verlassen.
Olympos ist gebaut auf den beiden Seiten des Flusses, der durch Olympos
fließt. Die hohe Hügel, die auch vom Strand gesehen werden kann und die sich
oberhalb der Graeber befindet, ist das Akropolis von Olympos. Die Baureste
darüber gehören zu den Mauern, die im Mittelalter zu einer Burg verwandelt
wurden. Wenn Sie von dieser Hügel unten schauen, können sie den schönen
Blick vom Fluß, aehnlich wie in Venedig, sehen. Der Fluß wurde durch die
Mauern, die an dessen Raendern mit polygonaler Technik gebaut wurde, zu
einem Kanal gemacht, und durch eine Brücke, die wir auch heute sehen können,
wurden die beiden Seiten verbunden.
Das Gebaeude,das gleich gegen den Fluß an der Küste zu sehen ist, sind die
Reste des Bads der Stadt. Auf diese Seite von Olympos kann man auf den
dicken Gesteinen betretend kommen. Da befindet sich das Theater von Olympos,
das wegen Straeucher schwer zu betreten ist. Gewölbenparodosen und
schmuckige Töpfe und Nischenteile, die in die Gegend und ins Theater benetzt
sind, zeigen, dass ein typisches römisches Theater sich da befunden hat.
Zwischen Theater und Meer befindet sich ein byzantinisches Basilikum.
Zwischen den beiden gibt es ein riesiges unbebautes Gebiet, wo angeblich das
Agora und Gymnasion der Stadt liegen sollten.
CIRALI – YANARTAS

Wir empfehlen Ihnen, auch Çıralı, das sich in ein stündiger
Fahrtentfernung befindet, zu besuchen. In Çıralı, wo das Gas, das durch die
Felsen hinauskommt, staendig brennt, kann man sehr schöne Bilder sehen. Wenn
Sie da sind, können Sie am Feuer Wurst braten und den Wein, den Sie
mitgebracht haben sollen, trinken, was heute schon zu einer Traditon
geworden ist. Die mythologische Geschichte von Yanartaş (brennendes Gestein)
lautet:
In Agros, gehörig zum Griechenland, lebe einmal ein göttlich hübscher
Bursche namens Bellerophontes. Nachdem dieser Bursche das fliegende Pferd,
Pegasos so sehr für sich haben wollte, hat er tagelang auf der Suche danach
Berge gestiegen, Flüsse überquert, aber immer noch nicht zum fliegenden
Pferd nicht herangekommen. Eines Tages haben die Götter in seinem Traum
erzaehlt, wie er das fliegende Pferd bekommen könnte. Und er hat genau so
getan, wie die Götter beschrieben haben, und in einem Moment, in dem das
Pferd Wasser trank,hat er mit dem goldenen Zaum, das zu ihm geliehen wurde,
das Pferd erwischt.
Aber eines Tages tötet Bellerophontes irrtümlicherweise jemanden. Deswegen
verlaesst er Argos, und begibt sich zum Palast des Tirynskönigs Proitos.
Nicht viel spaeter verliebt sich die Königin in diesen hübschen Burschen.
Sie will mit ihm schlafen. Bellerophontes will aber dem Gastgegeber
gegenüber nicht respektlos sein und er lehnt die Königin ab. Dann lügt die
Königin dem König an, in dem sie ihm sagt, dass der Bursche versucht hat,
sie zu vergewaltigen. Sie will sich dadurch vom Burschen raechen. Der König
aergert sich, aber er will trotzdem sein Gast nicht töten und er schickt ihn
zum König von Lykien, der sein Schwiegevater ist, mitsamt eines Briefes.
Bellerophontes kommt in Lykien an. Der König empfaengt ihn in der Naehe
des Xanthos Flusses, und er nimmt ihn auf für neun Tage. Am neunten Tag
empfaengt er den Brief, der zu ihm von seinem Schwiegesohn geschickt wurde,
und ihm wird klar, dass der Bursche getötet werden soll. Er kann ihn aber
auch nicht töten, und er beauftragt Khimaira, ihn zu töten. Somit waere er
dem Burschen los. Khimaira ist eine einzelartige Kreatur, deren vorderer
Teil ein Löwe, mittlerer Teil ein Steinbock, und der hintere Teil eine
Schlange ist, und die Feuer von seinem Mund spuckt. Bellerophontes kann dank
der Unterstützung der Götter und des Pferdes Pegasos mit Geflügel, Khimaira
niederschlagen. Der König beuauftragt Bellerophontes mit schwierigeren
Einsaetzen, und trotzdem gelingt es dem Burschen alle Auftraege zu
realisieren.
Danach überlegt sich der König, dass der Bursche aus Göttern stammen solle,
und er faengt an, ihm viele Geschenke zu schicken und er laesst ihn seine
Tochter heiraten. Bellerophontes stammt aus dem Poseidonstamm. Er bekommt
drei Kinder aus dieser Ehe. Seine Tochter Laodameia, schlaeft mit Zeus, und
aus dieser Liebe bekommt sie Sarpedon. Sarpedon wird spaeter zum König von
Lykien. Er macht in der Schlacht von Troia mit.
Ich komme aus weit weg, aus weiter Entfernung, ich komme aus Xanthos von
Anafor, in Lykien... sagt er, und macht in der Schlacht mit. Da zeigt er
viel Heroismus und er wird dann in der Schlacht von Patroklos, der mit den
Waffen von Achilles kaempft, umgebracht. In seinem letzten Atem übergibt er
seinen Auftrag dem Glaukos. Zeus beauftragt Apollon, die Leiche seines
Sohnes nach Lykien zu bringen.
So lebte Khimaira, der durch die Paarung von untererdiger Kreaturen Typhon
und Ekhidna geboren ist, und er lebte im heutigen Çıralı und Yanartaş, in
den Bergen, die von Olympos auch gesehen werden können. Khimaira, der von
Bellerophontes, der Khimaira auf seinem fliegenden Pferd Pegasos getötet
wurde, bließ sogar in seinem letzten Atem Flammen. Heute wird der Brand der
naturellen Gas zwischen den Felsen mit diese Legende kombiniert.
PHASELIS

Waehrend man auf der Küstenautobahn, auf der man die ganze Schönheit des
Mittelmeers sehen kann, Richtung Antalya faehrt und 35 km vor Antalya beim
Phaselis Ortstafel abbiegt, eine Fahrbahn im Wald bringt uns zum Phaselis.
Obwohl Beldibi Höhle in der Naehe ist eine praehistorische Siedlung ist,
wurde die Stadt Phaselis nicht früher als VII. Jahrhundert v. Chr. gegründet.
Die Stadt wurde als eine Kolonie von Rhodos wegen ihrer geographischen Lage,
ihrer Waelder und Haefen gebaut. Phaselis, der VII. Und VI. Jahrhundert v.
Chr ihr Einkommen durch Fischen erworben hat, gehörte nach den Eroberungen
der Perser in Anatolien den Persen und spaeter dem Alexander dem Großen. Die
Bevölkerung von Phaselis hat die Türen der Stadt dem Alexander geöffnet, und
ihn empfangen. Alexander hat die Delegierten der Stadt Pamphlia in dieser
Stadt empfangen, er hat dann alle Staedte am Ufer erobert und zuletzt bis
nach Gordion gekommen.
Nach dem Tode von Alexander, gehörte die Stadt von 309 bis 197 v. Chr. den
aegyptischen Ptolemaiosern, wurde dann durch den Friedensvertrag von Apameia
wie alle anderen lykischen Staedte zum Königreich von Rhodos übergeben, Nach
160 v. Chr, war die Stadt dann unter der Herrschaft der Römer ein Teil der
Lykischen Vereinigung. Phaselis wurde seit 1. Jahrhundert v. Chr. staendig
von den Piraten überfallen, und eine Zeit lang unter der Herrschaft von
Xenekites gelebt. Durch den Sieg der Römer gegen diesen Piraten wurde dann
die Stadt endlich befreit.
Die Stadt gehörte ab 42 v. Chr dem Römischen Reich. Im Zeitalter der
Byzanz wurde die Stadt das Zentrum der Dioaeszanz. Danach wurde die Stadt
wegen ihrer offenen und geeigneten Haefen im III. Jahrhundert wieder von den
Piraten überfallen und dadurch an Wert und Bedeutung verloren, bis spaeter
durch die Stürmungen der Araber die Stadt völlig arm wurde und keine Kraft
mehr zum Überleben hatte. Die Selcuken haben mehr Wert auf die Haefen von
Alanya und Antalya gelegt, und ab diesem Zeitraum gab es die Stadt kaum mehr.
Den Bedarf an Wasser wurde in Phaselis im früheren Zeitraum durch
Bohrungen und Zisternen gedeckt, und spaeter, unter römischer Herrschaft
wurde dann durch Aquaeducten (Aquaduct) Wasser zur Stadt gebracht und das
Bedarf an Wasser gedeckt. Aus einer Quelle im Norden der Stadt wurde durch
Aquaedukten Wasser zur Hügel hinter dem Hadrian Agora gebracht, und von da
aus durch Wasserleitungen und Kanaele ins Stadtzentrum gebracht.
Die authanetischen Reste der Stadt liegen auf der Hauptstraße, die die
militaerischen und südlichen Haefen miteinander verbinden. Auf beiden Seiten
der 125 m langen und 20-25 m breiten Straße befinden sich Gehsteige, die 3
Treppen hoch liegen. Im mittigen Teil der Straße wird ein Platz gebaut, und
dann gelangt man zum südlichen Hafen. Unter dieser Straße befinden sich
Abwasserleitungen und Entwaesserungssysteme.
Waehren Bearbeitung dieser Seite haben wir uns zum Buch
“Lykien, das Land des Lichts” von Ilhan AKSIT gewendet.
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